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Die Bedingungen waren eher rau an jenem Tag. Wenn der Wind mit 8 bft über den Strand fegt, bleibt einem nur, sich an der Gelassenheit der Kegelrobben ein Beispiel zu nehmen. Spätestens nach wenigen Minuten taucht man ohnehin ein in die Welt dieser faszinierenden Geschöpfe, die selbst widrigste Bedingungen vergessen lässt.

Aufnahme aus der Galerie TIERWELT


© Michael J. Kochniss

Alljährlich erzeugt der Zug der Kraniche in mir eine ganz besondere Stimmung aus Fernweh und Sehnsucht. Einzigartig wurde diese Stimmung, als wir an jenem Morgen im Spätherbst unterwegs waren. Dichter Nebel lag über der Landschaft, man konnte kaum 50 Meter weit sehen; der Zug der Kraniche war im vollen Gang. Durch den Nebel verstärkt, erschien das Rufen der Kraniche so laut und nah, als wären wir mittendrin. Es mussten gefühlt Tausende sein, die unmittlebar über unseren Köpfen hinwegzogen. Gänsehautmomente in Serie. Als der Nebel den Blick nach oben für wenige Augenblicke freigab, sahen wir durch den Herbstwald, dass sie wirklich direkt über uns waren. Und tatsächlich waren es Hunderte.

Aufnahme aus der Galerie TIERWELT


© Michael J. Kochniss

Nichts erscheint mächtiger und zugleich zerbrechlicher als ein Gletscher. Als ich mein Stativ aufbaute, um dieses Foto zu machen, kamen mir die beiden letzten Zeilen eines großartigen Titels von Tony Joe White in den Sinn:

"And we keep leaving scars on mother earth, moving closer to the truth."

Ein Song aus dem Jahr 1991, der schon vor mehr als 30 Jahren auf sehr eindringliche Weise die Zerstörung der Natur thematisiert. Vor mehr als 30 Jahren ...

Aufnahme aus der Galerie BERGWELTEN



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